Neu: Mehr Sicherheit für Rollatoren


– Diebstähle verhindern mit TOPROs Rollatorschloss – komfortabel, intuitiv bedienbar, sicher (Fürstenfeldbruck, 14.08.2013) Immer häufiger werden Rollatoren, die kurzzeitig irgendwo abgestellt wurden, gestohlen oder versehentlich mitgenommen. Zudem zeigten 118 Exper-teninterviews unter Rollatornutzern, die der Rollatorenhersteller TOPRO 2011 durchgeführt hat, dass das Thema passive Sicherheit eine hohe Priorität bei den Senioren hat: Viele wünschten sich als wichtiges Zubehörteil ein spezielles Rollatorschloss. TOPRO hat darum ein auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Sehkraft und Motorik abgestimmtes Rollatorschloss entwickelt, das ab September im Sanitätsfachhandel erhältlich ist.

 

 

Das TOPRO-Rollatorschloss das erste Schloss, das speziell für Senioren entwickelt wurde. Es ist intuitiv bedienbar, einfach und komfortabel und auch für Menschen mit Sehbehinderung oder Tremor leicht zu handhaben. Gleichzeitig ist es sehr leicht und zur Verhinderung von Unfällen fest am Rollator montiert. Es lässt sich einfach und ohne Kraftaufwand bedienen und ist auch erreichbar, wenn man auf dem Rollator sitzt.

Komfortabel und sicher auch bei eingeschränkter Sehkraft oder Tremorrollator mit_schloss_klein

„Wir haben uns bei der Entwicklung dieses Rollatorschlosses von den Bedürfnissen und Wünschen unserer Kunden leiten lassen“, erläutert Fabian Haberkorn, Produktmanager bei TOPRO. „Besonders wichtig war uns, dass auch ältere Menschen mit eingeschränkter Sehkraft oder mit einem Tremor das Schloss leicht und einfach bedienen können.“ Zudem habe man sich an eigenen Erfahrungen mit handelsüblichen Schlössern orientiert, die immer wieder hakten oder klemmten, und deren Kabel zu kurz sind, um einen Rollator sicher an einem Masten o. ä. anzuschließen. „Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, wird sich auch beim Anschließen des Rollators nicht verdrehen oder verrenken wollen, deshalb ist das Sicherungskabel mit 110 Zentimeter Länge recht lang. So kann man es bequem befestigen und rollt die überschüssige Länge hinterher einfach wieder auf“, erklärt Haberkorn.

Fest montiert am Rollator – keine zusätzliche Sturzgefahr

Aber auch beim Gehen sollte durch ein Schloss keine zusätzliche Gefährdung entstehen. „Häufig sieht man Senioren, die ein normales Fahrrad-Seilschloss für ihren Rollator benutzen“, berichtet Haberkorn. „Während des Gehens hängen sie es einfach an den Griff – und gefährden sich mit diesem „Lasso“, das schnell irgendwo hängenbleibt, gleich selbst.“ Deshalb wird das innovative TOPRO-Rollatorschloss sicher und fest mit dem Rollator verbaut, je nach Geschmack rechts oder links am Rollator. Die Montage erfolgt werkzeuglos und ist sicher und optisch ansprechend. Ein spezieller TOPRO-Adapter erlaubt es übrigens, das TOPRO-Rollatorschloss auch an andere handelsübliche Rollatoren, E-Scooter und Rollstühle zu montieren.

Note „gut“ im GGT-Nutzertest – Bedienbarkeit und Handhabung gefielen besonders

Die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik hat das Schloss im Juni und Juli dieses Jahres von ihren Testern auf Herz und Nieren prüfen lassen: über eine Woche im täglichen Alltagseinsatz am eigenen oder Test-Rollator sowie als alternative Nutzung an Fahrrädern. Die Tester waren im Schnitt 73 Jahre alt und selbst bereits Rollatornutzer bzw. werden aufgrund körperlicher Ein-schränkungen wahrscheinlich in naher Zukunft auf einen Rollator angewiesen sein. Das Schloss erhielt die Gesamtnote „gut“ (1,9). Den Testern gefiel insbesondere die gute Idee und das Konzept des Rollatorschlosses, die leichte Bedienbarkeit und Handhabung, die roten Markierungen an den Verriegelungsöffnungen und dem Schlüsselloch sowie Größe und Gewicht und die Zweckmäßigkeit. Zudem wurde positiv hervorgehoben, dass das Schloss mithilfe des Adapters auch an ande-ren Rollatormodellen oder anderen Fahrzeugen montiert werden kann. Fast alle Tester sagten aus, dass sie das Schloss selbst auch nutzen würden, um ihren Rollator damit zu sichern, zum Beispiel bei einem Arztbesuch im Treppenhaus. Ihr Sicherheitsgefühl werde dadurch deutlich erhöht. Auch für einen Rollstuhl oder ähnliche Hilfsmittel wurde es für geeignet erachtet. Lediglich für die Sicherung eines Fahrrades erschien das Schloss den Testern für weniger geeignet, da das Sicherungskabel aus technischen Gründen relativ dünn ist.
Das außergewöhnliche Rollatorschloss besteht aus einer kleinen Spule, die ein ausziehbares, 110 Zentimeter langes Sicherungskabel enthält. Dieses wird zum Sichern des Rollators an einer roten gut greifbaren Grifffläche soweit wie nötig aus dem Schlosskörper gezogen, um einen festen Gegenstand herumgeschlungen und zurück zum Schloss geführt. Eine trichterförmig zulaufende Buchse neben der Spule sorgt für Treffsicherheit beim Einführen des Kabelendes in das Rollatorschloss. Die Verriegelung schnappt mit einem Klicken ein, der Schlüssel wird gedreht und abge-zogen. Beim Entriegeln des Schlosses muss das Sicherheitskabel durch Drehen an der Kabelspule wieder aufgerollt werden. Dazu wurde die Kabelspule bewusst groß und mit griffiger Oberfläche gestaltet. Das Schloss selbst wird dauerhaft und sicher rechts oder links an der Seite des Rollators montiert und ist so auch im Sitzen bequem erreich- und bedienbar.